Training hat auch therapeutisch – medizinische Effekte, aber nur bei einer Säure – Basen – Balance.

Die Vorteile des Trainings sind deutlich stärker zu spüren (auch die Regeneration), wenn sich der Organismus in der Säuren – Basen – Balance befindet. Eine „basische“ Ernährung liefert die hierfür notwendige Grundlage für dauerhaften Erfolg und Freude beim Sport. D. h., dass eine gezielte Entsäuerung und Entschlackung, kombiniert mit einer vitalstoffreichen Ernährung nicht nur sinnvoll sondern auch lebensnotwendig ist, wenn man in Bewegung bleiben will.

Das Ernährungsverhalten der Mensch hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert – was heute normal ist, ist nicht mehr natürlich. Unser Organismus wird überlastet durch Fertiggerichte, Fastfood, Weißmehlprodukte, zu hohes Zuckeraufkommen, steigender Verzehr tierischer Produkte mit immer schlechter werdenden Qualität, chemisch behandelte Säfte, Soft – und Energydrinks, Kaffee, Alkohol, Nikotin und Stress bis zum Burnout.

Und auch wenn im Blut zuerst kaum etwas messbar wird, vermittelt der Körper durch unterschiedliche Krankheitssymptome das eine Übersäuerung vorhanden ist. Z. B. durch ständige Müdigkeit und Antriebsschwäche, geringe Belastbarkeit, häufige Infekte, Gereiztheit, Schmerzen, schlechte Durchblutung, kalte Hände und / oder Füße, Schweißfüße, Hautprobleme und vieles mehr.

Medizinische Betrachtung

Das Säure – Basen – Gleichgewicht wird durch Puffersysteme (Blut, Nieren, Lunge und Darm) geregelt, um überschüssige Säuren ausreichend auszuscheiden. Studien belegen jedoch, dass mittlerweile die Belastungen einer Übersäuerung durch die „moderne“ Ernährungsweise zu einem Risikofaktor für chronische Krankheiten darstellen (Rheuma, Osteoporose, Arthrose, Hypertonie, Diabetes, etc.). Zu berücksichtigen ist ebenso, dass im mittleren Alter, wenn die zur Säureneutralisierung wichtige Nierenfunktion nachlässt, sich Entgleisungen in den Säuren – Basen – Haushalt ergeben.

Das Leben sollte basisch sein

Das Blut sollte immer leicht basisch sein (pH – Wert von 7,35 bis 7,45). Dies gewährleistet eine optimale Blutzirkulation, um die Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen und sich von Kohlensäure, Milchsäure und einer Vielzahl anderer sauren Stoffwechselprodukten zu lösen. Doch die modernen Ernährungs – und / oder Lebensgewohnheiten führen oftmals dazu, dass die „Übersäuerten“ im Fitness – Studio, egal ob bei den schon bestehenden oder den Neumitgliedern, das Training häufig abgebrechen müssen, weil zum Schutz der Säuren – Basen – Balance die übersäuerte Muskulatur „zu macht“.

 Die drei genetisch bedingten Stoffwechsel Typen der Übersäuerung:

Der „Ausscheider Typ“ bekommt bei einer Übersäuerung insbesondere Haut – und Schleimhautprobleme, da die Talgdrüsen „hyperaktiv“ werden. Dadurch wird die Haut immer fettiger und es kommt zu mehr Pickeln, Akne und Ekzemen. Die Hautzellen teilen sich immer schneller, werden mit Schadstoffen gefüllt und sterben ab. Dadurch treten vermehrt Schuppen auf dem Kopf auf sowie Schuppenflechte am Körper. Eine erhöhte Hornhautbildung kann eine weitere Begleiterscheinung sein. Des Weiteren zeigen sich als Steigerung schlecht oder gar nicht heilende Wunden bis hin zu Sodbrennen und / oder Menstruationsbeschwerden.

Folge: Mangelhafte Trainingsergebnisse und / oder Trainingspause. 

Bei säurebedingten Angriff von Gewebe und Nerven begleiten den „Strukturverzehrer“ entzündliche Prozesse und relativ häufig Muskelkater. Nicht nur Gelenke, Bänder und Sehnen entzünden sich, auch der Darm und die Bauchspeicheldrüse können entzündlich betroffen sein. Außerdem werden häufiger Halsschmerzen zur Mandelentzündung und eine Magenschleimhautentzündung zum Magengeschwür. Bei weiterhin anhaltender Übersäuerung nehmen die Schmerzen auch bei moderatem Training zu.

Die Entmineralisierung betreffen dann auch das Bindegewebe, Zähne, Haut, Haare, Knochen bis hin zu Osteoporose, Bänderrissen, Bandscheibenvorfälle, Gelenkverschleiß und Ermüdungsbrüchen.

Folge: Mangelhafte Trainingsergebnisse und / oder Trainingspause. 

Wird das Gemisch von neutralisierte Säuren, Fett und Wasser in den Problemzonen eingelagert, spricht von dem „Ablagerer“. Die Fettdepots bei solchem Typus sind auffallend größer und eine aktive Körperfettreduktion durch Training und Ernährungsumstellung bleiben in der Regel erfolglos. Nur eine gezielte Entsäuerung und Entschlackung kann hier noch Abhilfe schaffen. Eine weitere Übersäuerung führt in diesem Fall unter anderem zu Arteriosklerose, Rheuma und / oder Gicht, Nieren -, Blasen – und Gallensteine.

Folge: Mangelhafte Trainingsergebnisse und / oder Trainingspause. 

Um seine eigenen Trainingserfolge auch langfristig gewährleisten zu können, ist es daher wichtig, dass der Körper stets über eine ausgeglichene Säure – Basen – Balance verfügt. Nur eine ausgewogene basenüberschüssige Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen ist hierbei die Voraussetzung, dass sich die Erwartungshaltung gegenüber dem Training auch erfüllen. Eine Trainingsform die zur Entsäuerung führt existiert nicht!

Trainierende, die sich schon mit den Krankheitssymptomen einer Übersäuerung konfrontiert sind, müssen demnach ihre Ernährungs – und Lebensweise überdenken.

Allgemeine „Symptome“ säurebedingter Krankheiten durch jahrelange Fehlernährung:

  • Energiemangel und ständige Müdigkeit
  • Antriebsschwäche, verminderte Leistung
  • schwere Glieder, Muskelschmerzen
  • Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung
  • Blähungen, diverse Unverträglichkeiten
  • plötzliche Müdigkeit nach dem Essen
  • häufig Heißhunger auf Süßigkeiten
  • geschwächte Widerstandskraft
  • ständig kalte Hände und Füße, u. v. m .